Annette Kisling

*1965 in Kassel, lebt in Berlin

Annette Kislings fotografische Arbeiten beschreiben Situationen heutigen urbanen Lebens. In ihren Serien weist Kisling auf sowohl beabsichtigte wie auch unbeabsichtigte Inszenierungen des privaten wie des öffentlichen Raums hin. Ihre sensiblen Beobachtungen lassen eine Art Typologie der ganz alltäglichen gebauten Umwelt entstehen und thematisieren Spezifika architektonischer Sichtbarkeitsregimes.

Ausbildung, Stipendien, Auszeichnungen (Auswahl)

1989–93

Hochschule für bildende Künste Hamburg, Diplom

1993/95

Hochschule für bildende Künste Hamburg, Meisterschülerin

1996

Goldrausch Künstlerinnenprojekt, Berlin

1999

Balmoral-Stipendium, Künstlerhaus Schloss Balmoral Bad Ems, Rheinland Pfalz

2002–03

Atelierstipendium Rotterdam, Hessische Kulturstiftung Wiesbaden

2006-07

Cité Internationale des Arts, Paris, Senatsstipendium der Stadt Berlin

2007

Chinati Foundation’s Artist in Residence Program, Marfa, Texas

Einzelausstellungen (Auswahl)

2005

„Suite“, Galerie Kamm, Berlin

2004

„Viertel“, WBD, Berlin (mit Petra Trenkel)

2003

„verplaatsen“, XX multiple galerie, Rotterdam
„Barrikaden“, Galerie Kamm, Berlin und Förderstand Art Cologne, Köln

2000

„Lage“, S.S.K. Joanna Kamm, Berlin
„Umgebung 2“, Rampe 003, Berlin (mit Petra Trenkel)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2006

„Problems on the way to the modern world“, Galerie Kamm, Berlin

2004

„Back to Kassel“, Kasseler Kunstverein, Kassel

2003

„Balmoral – Berlin“, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin

2002

„scheinbar sichtbar“, 2.Fototriennale Hamburg, Kunsthaus Hamburg

Publikationen (Auswahl)

„Quartier“, Monografie, erscheint im Frühjahr 2007 bei The Green Box, Berlin.

 

„kennen“, Edition in Zusammenarbeit mit stichting blanco, Rotterdam 2003.

 

„Bornemannbauten“, ein Bildbeitrag im Buch „Inszenierte Moderne: Zur Architektur von Fritz Bornemann“, hrsg. v. Susanne Schindler, Berlin: jovis 2003.

„Nacht“
2005 
courtesy: Annette Kisling und Galerie Kamm, Berlin

„Verplaatsen“
2003
courtesy: Annette Kisling und Galerie Kamm, Berlin